Archive for the ‘garten und so’Category

Tipps zur Überwinterung von Kräutern

  • Mediterrane Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder Lorbeer sollten vor dem Beginn von Bodenfrost ins Haus geholt werden und in einem hellen Raum bei Temperaturen zwischen 6-10°C überwintern.
  • Bei vielen anderen Kräutern wie Bergbohnenkraut, Estragon, Oregano oder Salbei hilft ein Frostschutz aus Ästen und Reisig. Dazu muss die Pflanze mit einer “Decke” aus Reisig und Ästen zugedeckt werden.
  • Liebstöckel, Petersilie, Beifuß, Sauerampfer und Schnittlauch dagegen können ohne Schutz den Winter überstehen.
  • Stevia z.B. sollte schon Mitte September, wenn es anfängt kühler zu werden, ausgegraben und in einem Kübel an einem frostfreien Ort überwintern. In dieser Zeit braucht sie kaum Wasser und Licht. Nur völlig austrocknen sollte die Erde nicht. Oberirdisch verwelkt die Pflanze und stirbt ab. Das mag sehr unansehnlich aussehen, aber im Frühjahr treibt sie wieder neu aus.

Es ist sinnvoll, die Kräuter so lange im Freien zu lassen, wie es die Witterung zulässt (geschützt an der Hauswand oder überdacht). Man sollte darauf achten, die Pflanzen nicht zu feucht ins Haus zu holen, da sie sonst anfälliger für Pilze werden. Winterharte Kräuter sollten nach Möglichkeit mit Reisig und Ästen abgedeckt werden und erst im Frühjahr zurück geschnitten werden, selbst wenn der Anblick traurig ist.

07

12 2009

Lesetipp: Gartenkalender des Ulmer-Verlags

Das kostenlose Garten-Sonderheft in pdf-Form rund um das Thema “Garten & Küche im Herbst” aus dem Hause des Ulmer-Verlags kann hier heruntergeladen oder online angeschaut werden. Ganzseitige pflanzenbringer-Anzeige inklusive (letzte Seite). :)

01

10 2009

Hochkultur im Kleingarten

“Hochkultur bei den Laubenpipern” ist eine kurze Reportage des ZDF über das Kulturprojekt “Fremdes in meinem Garten” in Kleingärten, das Aufführungen und Kunstprojekte für einen Tag Teil einer Kleingartenanlage werden lässt. Eine schöne Idee, die den Zusammenprall zweier sehr unterschiedlicher Welten regelrecht zelebriert. Das Video kann man sich hier anschauen.

14

09 2009

Die Bauern von New York

Ich bin neulich auf einen ziemlich interessanten Artikel des Wirtschaftsmagazins brand eins über den neuen Boom der (selbstversorgenden) Landwirtschaft in den USA gestoßen (Danke, Holger!). Im Artikel geht es hauptsächlich darum, wie ausgerechnet in der Megacity New York immer mehr Menschen auf vielfältige Weise Landwirtschaft und Gartenarbeit wieder für sich entdecken. Spannend sind vor allem die unterschiedlichen Herangehensweisen, Einstellungen und Ergebnisse dieser Wieder-Annäherungen, die natürlich geprägt sind vom Rhythmus und der Umgebung der Großstadt und ihren Menschen.

Der Artikel “Die Bauern von New York” kann hier als PDF heruntergeladen werden.

12

08 2009

Die neuen Kleingärtner

Unter dem schönen Titel “Die Löwenzahn-Revolution” veröffentlichte die FAZ neulich einen Bericht darüber, wie sich das deutsche Kleingärtnertum sich immer stärker verjüngert. Natürlich auch, weil es älter kaum noch geht. Denn “das Durchschnittsalter der Hobbygärtner liegt bei stolzen 60 Jahren.” Sehr viele Kleingärtner werden deshalb bald gezwungen sein, ihren Garten aufzugeben.
Die neuen Pächtern sind vor allem städtische Familien mit Kindern, die auf der Suche nach einer kleine Oase der Erholung sind. Außerdem hat offensichtlich der Bio-Boom dafür gesorgt, dass viele jüngere Menschen wieder verstärkt am Gärtnern interessiert sind. Über diese Verjüngung der Schrebergärten, und die Folgen für die eher ordnungsliebenden und strengen Kleingartenvereine, berichtet die FAZ in diesem Artikel.

18

06 2009