100% kontrollierter Anbau
Der Geschmack von selbst angebauten Tomaten ist eine Klasse für sich und man weiß genau, was in den Früchten steckt. Wer es absolut biologisch mag, kann sich hier sicher sein. Der sonnige Südbalkon und auch der Westbalkon eignen sich gut für das Ziehen von Tomatenpflanzen, denn sie brauchen viele Sonnenstunden am Tag. Bei fachgerechter Pflege, kann auch auf dem Balkon eine reiche Ernte eingefahren werden und der Balkongärtner wird zum Selbstversorger.
Viel Platz und viel Nahrung
Wichtig ist ein ausreichend großer Kübel, der viel Erde fasst. Jede Pflanze braucht 10-20 Liter Erde, die sie für sich einnehmen darf. Man sollte das Substrat vor dem Einbringen der Pflanzen mit Hornspänen vermischen und die junge Tomatenpflanzen im Wachstum mit Dünger unterstützen. Tomaten brauchen viel Nahrung!
Anbinden
Gute Startbedingungen werden von Tomatenpflanzen mit rasantem Wachstum belohnt. 1cm pro Tag ist keine Seltenheit! Da die Pflanze leicht unstabil wird, braucht die Tomate Halterungen. Die einzelnen Triebe werden mit breiten Bändern, die die Pflanze nicht verletzen, in regelmäßigen Abständen an Pflanzstäbe oder Gitter gebunden. Ein gewöhnlicher Stock in die Erde gesteckt, erfüllt den selben Zweck ![]()
Ausgeizen
Tomaten müssen ausgegeizt werden. Sie entwickeln viele Nebentriebe und wachsen wirr in alle Richtungen. Solche unerwünschten Geiztriebe, die sich in der Achsel zwischen Hauptstamm und Seitentrieb bilden, sind schwer abzustützen und konkurieren mit den Früchten um Nährstoffe. Knippst oder schneidet man die Geiztriebe weg, kann sich ein gerader, starker Hauptstamm entwickeln, der die ganze Kraft in die Blüten und Früchte der tragenden Seitentriebe leitet. Wird die Tomatenpflanze nicht ausgegeizt, entwickelt sie weniger und kleinere Früchte.
Tomatensorten für den Balkon
Hier die erprobten Sorten für den Anbau im Kübel auf Balkon und Terrasse:
Foto Tomate: 2rainbows / sxc.hu





