8 Kräuter-Basics für die Küche

Küchenkräuter sind inzwischen in so vielen Arten und Sorten erhältlich, dass man kaum noch den Überblick behält. Hier möchten wir kurz und bündig die acht Kräuter vorstellen, die unserer Meinung nach in jede Küche gehören. Sicher hat jeder seine eigenen Gewohnheiten, aber glauben, dass diese acht im Grunde unverzichtbar sind.Ein kleiner Guide (nicht nur) für Kräuter-Anfänger:

Basilikum (Ocimum basilicum) – mit seinem feinen Aroma ist es eines der vielseitigsten Küchenkräuter. Es ist vor allem als Gewürzpflanze bekannt und in der italienischen Küche sehr beliebt – doch Basilikum ist auch eine Heilpflanze: Es stärkt nicht nur die Verdauungsorgane, sondern beruhigt auch die Nerven und lindert Migräne.

Der urspünglich aus Vorderasien stammende Dill (Anethum graveolens) ist in Europa als Gewürzpflanze gar nicht mehr wegzudenken. Er wird sehr gerne in Salatdressing verwendet, und wer einen Gurkensalat zu schätzen weiß, wird es sich nicht nehmen lassen, ihn mit Dill zu würzen. Und viele Fischgerichte werden durch Dill erst richtig lecker. Auch zahlreiche Soßen verfeinert man mit dem vielseitigen Würzkraut.

Liebstöckel (Levisticum officinale), aufgrund des „Maggi“-Geruchs auch bekannt als Maggikraut, ist ein absoluter Klassiker unter den Gewürz- und Heilpflanzen. Schon Hildegard von Bingen wusste um die vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen der beliebten Pflanze.

Oregano (Oreganum vulgare) ist perfekt zu italienischen Soßen, Tomatengerichten und vielen Aufläufen. Pizza wäre ohne die Oregano-Würze geradezu undenkbar. Aber auch als Heilkraut ist Oregano sehr verbreitet. Bereits sein Duft ist appetitanregend. Er fördert den Gallenfluss und die Verdauung. Ein Teeaufguss zum Trinken oder ein heißes Bad mit Oregano wirkt gegen Erkältungen und ist krampflösend.

Petersilie (Petroselinum crispum) stammt aus dem Mittelmeerraum, hat sich aber in ganz Europa verbreitet. Sie ist quasi DAS universelle Würzkraut für Salate, Eiergerichte, Nudeln, Käsesoßen und Kartoffeln schlechthin. Nur kurz mitkochen oder frisch verwenden – gerne als Dekoration gebraucht. Achtung: NACH dem Kochen erst hinzugeben, da sie sonst ihr Aroma verliert.

Der Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist ein Klassiker der mediterranen Küche, der zu Verfeinerung von Fleisch- und Fischgerichten (nicht zu vergessen die wunderbaren Rosmarin-Kartoffeln) verwendet wird. Mit seinem speziellen, intensiven Aroma eignet sich Rosmarin aber auch sehr gut als Grillgewürz. Dazu streut man ihn beim Grillen einfach in die glühende Kohle.

Schnittlauch gehört zur Familie der Lauchgewächse und zählt zu einem der beliebtesten Gartenkräuter überhaupt. Schnittlauch ist eine mehrjährige Gewürzpflanze, die einen feuchten Boden bevorzugt. Einmal gepflanzt kann man sie über viele Jahre hindurch ernten, ohne viel Arbeit.

Thymian stammt natürlich auch aus dem Mittelmeerraum (östlich), wird aber inzwischen weltweit kultiviert. Er wird vor allem zum Würzen von vielfältigen Speisen verwendet. Vor allem in der mediterranen Küche ist er sehr verbreitet. Außerdem ist er eine beliebte Balkon- und Gartenpflanze, da ausdauernd, reich blühend und immergrün. Auch beliebt als Heilpflanze bei Husten und zur Desinfektion.

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. 3
    Tobias says:

    Ich kann euch gut verstehen. Wenn ich 10 Kräuter-Basics ausgewählt hätte wären Minze und Salbei auch dabei. 🙂

  2. 2
    Claudia says:

    Ohne Salbei gibts keine Salbeibutter für die Pasta 😉
    Und ohne Minze kein Tabouleh, da stimme ich miumiu zu …

  3. 1
    miumiu says:

    Die Minze!

    Ich persönlich kann auf frische Minze in meiner Küche nicht verzichten. Während die klassischen Kräuter herzhafte Gerichte berreichern, eignet sie sich auch für Süßspeißen. Fruchtsalate aus Erdbeeren oder Himbeeren lassen sich mit Minze verfeinern, Speiseeis herrlich dekorieren. Viele Cocktails schmecken ohne Minze nur halb so gut und ein Tee aus frischer Minze gebrüht, ist ein Genuss.