Tipps zur Überwinterung von Kräutern

  • Mediterrane Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder Lorbeer sollten vor dem Beginn von Bodenfrost ins Haus geholt werden und in einem hellen Raum bei Temperaturen zwischen 6-10°C überwintern.
  • Bei vielen anderen Kräutern wie Bergbohnenkraut, Estragon, Oregano oder Salbei hilft ein Frostschutz aus Ästen und Reisig. Dazu muss die Pflanze mit einer „Decke“ aus Reisig und Ästen zugedeckt werden.
  • Liebstöckel, Petersilie, Beifuß, Sauerampfer und Schnittlauch dagegen können ohne Schutz den Winter überstehen.
  • Stevia z.B. sollte schon Mitte September, wenn es anfängt kühler zu werden, ausgegraben und in einem Kübel an einem frostfreien Ort überwintern. In dieser Zeit braucht sie kaum Wasser und Licht. Nur völlig austrocknen sollte die Erde nicht. Oberirdisch verwelkt die Pflanze und stirbt ab. Das mag sehr unansehnlich aussehen, aber im Frühjahr treibt sie wieder neu aus.

Es ist sinnvoll, die Kräuter so lange im Freien zu lassen, wie es die Witterung zulässt (geschützt an der Hauswand oder überdacht). Man sollte darauf achten, die Pflanzen nicht zu feucht ins Haus zu holen, da sie sonst anfälliger für Pilze werden. Winterharte Kräuter sollten nach Möglichkeit mit Reisig und Ästen abgedeckt werden und erst im Frühjahr zurück geschnitten werden, selbst wenn der Anblick traurig ist.

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