Es wird exotisch!

Schon ihre Namen klingen exotisch, Brutblatt, Crassula Aborescens oder Crassula Hobbit. Sie haben alle eines gemeinsam: Sie gehören zu den Sukkulenten d.h. sie besitzen Wasser speichernde Eigenschaften. Das macht sie so beliebt nicht nur für Sammler, sondern auch für Menschen mit einem braunen Daumen. Sie sind pflegeleicht, verzeihen es, wenn sie vergessen werden und beeindrucken einmal im Jahr mit einer Blüte, mit der man nicht gerechnet hätte. Die „Lebendigen Steine“ (Lithops) blühen im Herbst gelb oder weiß. Die Blüten erscheinen im Spalt zwischen den Blättern und öffnen sich nachmittags für einige Stunden. Das Brutblatt verdankt ihren Namen den Brutknospen, mit denen sie sich vegetativ vermehren können. Am Ende ihrer Blätter befinden sich kleine Knospen, die wenn sie auf den sandigen Boden fallen und „in Ruhe gelassen werden“, im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln schlagen. Damit die Mutterpflanze nicht zu sehr von ihren Ablegern umzingelt wird, kann man sie einsammeln und in neue Töpfe setzen.

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