Archive for November, 2009

“Wo sind die Kräuter hin?”

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Das wurden wir jetzt öfter gefragt, seit wir sie aus unserem Shop genommen haben. Um unsere Entscheidung nachvollziehen zu können, müsst ihr wissen, dass wir mit einem Kräutergärtner zusammen arbeiten, der seine Kräuter auf dem freien Land kultiviert. Das hat den Vorteil, dass sie bereits abgehärtet sind und daher bestens geeignet für den deutschen Kräutergarten oder Kräuter-Blumenkästen. Sie wachsen im Einklang mit dem natürlichen Zyklus der Jahreszeiten. Das hat zur Folge, dass die Pflanzen sich im Winter zurückziehen. Deshalb werden sie bis kurz über den Boden zurück geschnitten und zur Überwinterung ins Haus gebracht. Sobald es in Deutschland warm genug ist, treiben sie neu aus - je nach Witterung wird das voraussichtlich wieder im März 2010 der Fall sein. Bis dahin genießen unsere Kräuter ihre wohl verdiente Winterruhe.
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30

11 2009

Es wird exotisch!

Schon ihre Namen klingen exotisch, Brutblatt, Crassula Aborescens oder Crassula Hobbit. Sie haben alle eines gemeinsam: Sie gehören zu den Sukkulenten d.h. sie besitzen Wasser speichernde Eigenschaften. Das macht sie so beliebt nicht nur für Sammler, sondern auch für Menschen mit einem braunen Daumen. Sie sind pflegeleicht, verzeihen es, wenn sie vergessen werden und beeindrucken einmal im Jahr mit einer Blüte, mit der man nicht gerechnet hätte. Die “Lebendigen Steine” (Lithops) blühen im Herbst gelb oder weiß. Die Blüten erscheinen im Spalt zwischen den Blättern und öffnen sich nachmittags für einige Stunden. Das Brutblatt verdankt ihren Namen den Brutknospen, mit denen sie sich vegetativ vermehren können. Am Ende ihrer Blätter befinden sich kleine Knospen, die wenn sie auf den sandigen Boden fallen und “in Ruhe gelassen werden”, im wahrsten Sinne des Wortes Wurzeln schlagen. Damit die Mutterpflanze nicht zu sehr von ihren Ablegern umzingelt wird, kann man sie einsammeln und in neue Töpfe setzen.

07

11 2009